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medizinische Rehabilitation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Zentrum für
ambulante kardiologische Rehabilitation Berlin
Axel-Springer-Straße GmbH Fassung vom 12. Februar 2000
Bernd Kahnert Geschäftsführer Anton Josef Rouwen Wissenschaftlicher Beirat Dr. med. Bernd Lorenz Ärztlicher Leiter 1 Einleitung und Zielsetzung 1.1 Historisches 1.2 Phasen-Konzept 1.3 Modelle ambulanter / teilstationärer Rehabilitation in Deutschland 2 Allgemeine Rehabilitationsziele 2.1 Rahmenkonzepte der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, des VDR und der DGPR 2.2 Ebenen-Modell 2.3 Sozialgesetzbuch 3 Vorteile der ambulant / teilstationären Rehabilitation 4 Voraussetzungen und Kontraindikationen 4.1 Indikationen 4.2 Behandelbare Begleiterkrankungen 4.3 Kontraindikationen 4.4 Abbruchkriterien 5 Therapeutisches Konzept 5.1 Maßnahmen 5.2 Ganzheitliches Konzept 5.3 Ärztliche Aufgaben 5.4 Sport- und Bewegungstherapie 5.5 Physiotherapie/Krankengymnastik 5.6 Psychologische Betreuung 5.7 Gesundheitstraining 5.8 Ernährungsschulung 5.9 Lehrküche 5.10 Sozialmedizinische Beurteilung und Unterstützung bei der Wiedereingliederung in Beruf, Familie und soziales Umfeld 5.11 Patientenbetreuung 6 Diagnostik 6.1 Obligatorische Diagnostik 6.2 Fakultative Diagnostik 7 Einleitung und Durchführung 7.1 Antragsverfahren, Kostenträger, Zuweiser 7.2 Therapieplan 8 Organisatorische und personelle Voraussetzungen im ambulanten / teilstationären kardiologischen Zentrum, Strukturqualität 8.1 Personelle Voraussetzungen 8.2 Räumliche Voraussetzungen 8.3 Kapazität und Personalschlüssel 8.4 Stellenplan 9 Reha-Ablauf, Prozeßqualität 9.1 Leistungen 9.2 Schematischer Ablauf der Rehabilitation 9.3 Therapieplan 9.4 Mustertherapieplan 10 Medizinische Dokumentation, Ergebnisqualität 10.1 Dokumentation 10.2 Entlassungsbericht 10.3 Effizienz der Maßnahme 10.4 Diagnoseverschlüsselung 10.5 EDV-Verarbeitung 10.6 Wissenschaftliche Begleitung und Katamnesen 11 Bezirkliches Umfeld 12 Kooperation und Trägerschaft 1 Einleitung und Zielsetzung1.1 HistorischesDas Konzept der Rehabilitation von
Herz-Kreislauf-Erkrankungen beginnt womöglich schon 1768 bei William Heberden.
Die neueren Ansätze in Deutschland wurden 1969 von Hallhuber entwickelt. Es
folgten in den 70'er Jahren die Herzgruppen und 1990 die Life-Style-Heart-Study
von Ornish, die Beweise dafür erbrachte, daß eine Regression bzw. Verhinderung
der Progression der Koronarsklerose allein durch die Umstellung der
Lebensgewohnheiten möglich ist. Die Koronarsterblichkeit konnte um 25 % durch
eben diese Maßnahmen gesenkt werden, und zwar in dieser Studie unabhängig von den Fortschritten der
Intensivmedizin, Fibrinolyse, Ballondilatation, Stent-Implantation und
Koronarchirurgie. 1.2 Phasen-KonzeptSeit Ende der 80er Jahre besteht Konsens über eine
phasenhafte Behandlung der koronaren Herzkrankheit. Phase 1 im Akut-Krankenhaus Phase 2 als Anschlußheilbehandlung (AHB) /
Anschlußrehabilitation (AR) Phase 3 in den Herzgruppen bis zur Phase 4 lebenslang als Betreuung durch
Kardiologen, Hausarzt und eventuell
unterstützt durch die Reha-Zentren. 1.3 Modelle ambulanter / teilstationärer Rehabilitation in DeutschlandIn der Bundesrepublik Deutschland bestehen
unterschiedliche Konzepte bzw. "Modelle" für die ambulant /
teilstationäre kardiologische
Rehabilitation, die ihre Berechtigung neben der stationären Rehabilitation oder
in bestimmten Bereichen sogar ihre Überlegenheit in neuesten Arbeiten dargelegt
haben, beispielsweise in einer umfassenden Zusammenschau in der Zeitschrift
"Herz", Supplementum 1, April 1999. Herausgeber: Gysan und Wendt.
Dabei wird vor allem Wert auf die Einheit physischer, psychischer und sozialer
Aspekte gelegt, was sich in dem Terminus " bio-psycho-sozialer " Herangehensweise mit der
zugrundeliegenden ICIDH-Klassifikation niederschlägt ("International Classification
of Impairments, Disabilities and Handicaps", z.B. : Matthesius, Ullstein,
Berlin 95). 2 Allgemeine RehabilitationszieleDie allgemeine rehabilitative Zielvorgabe liegt
leistungsträgerübergreifend darin, Einfluß auf Behinderungen und deren Folgen
dahingehend zu nehmen, daß die gesellschaftlich-soziale Reintegration
ermöglicht wird. 2.1
Rahmenkonzepte
der Bundesarbeitsgemeinschaft
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Zeit |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
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1.
Stunde |
Diagnostik
/ ärztliches Gespräch |
Diagnostik
/ psychologisches Gespräch |
Diagnostik/Labor |
Ärztliches
Gespräch |
psychologisches Gespräch |
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2.
Stunde |
Ergometertraining ca. 45 min |
Ergometertraining ca. 45 min |
Ergometertraining ca. 45 min |
Ergometertraining ca. 45 min |
Ergometertraining ca. 45 min |
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3.
Stunde |
Entspannungstraining ca.
20 min |
Entspannungstraining ca.
20 min Raucherentwöhnung Streßbewältigung Autogenes
Training |
Lehrküche
/ gemeinsamer Einkauf |
Entspannungstraining ca.
20 min Raucherentwöhnung Streßbewältigung Autogenes
Training |
Entspannungstraining ca.
20 min |
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4.
Stunde |
evtl.
weitere Übungsgruppe |
evtl.
weitere Übungsgruppe |
Lehrküche
/ gemeinsamer Einkauf |
evtl.
weitere Übungsgruppe |
evtl.
weitere Übungsgruppe |
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Pause |
Pause
/ Mittagessen |
Pause
/ Mittagessen |
Pause
/ Mittagessen |
Pause
/ Mittagessen |
Pause
/ Mittagessen |
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5.
Stunde |
Vorträge
/ Seminare Gruppenarbeit |
Vorträge
/ Seminare Gruppenarbeit |
Vorträge
/ Seminare Gruppenarbeit mit
Angehörigen |
Vorträge
/ Seminare Gruppenarbeit |
Vorträge
/ Seminare Gruppenarbeit |
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6.
Stunde |
Terraintraining Geh-
und Lauftraining, Spiele
im Freien, oder weiteres Ergometertraining |
Terraintraining Geh-
und Lauftraining, Spiele
im Freien, oder weiteres Ergometertraining |
Terraintraining Geh-
und Lauftraining, Spiele
im Freien, oder weiteres Ergometertraining |
Terraintraining Geh-
und Lauftraining, Spiele
im Freien, oder weiteres Ergometertraining |
Terraintraining Geh-
und Lauftraining, Spiele
im Freien, oder weiteres Ergometertraining |
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7.
Stunde |
Indikationsspezifisches Training:
z.B.: pAVK,
Wirbelsäule Circuit Atemgymnastik |
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Indikationsspezifisches Training |
Indikationsspezifisches Training |
Indikationsspezifisches Training |
Herr R, 58 Jahre, Verwaltungsangestellter
Diagnose: Zustand nach koronarer Bypass-Operation bei symptomatischer KHK
Belastbarkeit 100 Watt
weitere Diagnosen: Fettstoffwechselstörung
arterieller Hypertonus
Psychovegetatives Erschöpfungssyndrom
Adipositas
Rehabilitationsziel Verbesserung der allgemeinen Mobilität und Ausdauer
Verbesserung der kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit
Optimierung der Arteriosklerose-Risikofaktoren, Schwerpunkt Ernährungsberatung
Einstellung des Hypertonus
Einstellung des Lipidstoffwechsels
Verbesserung der Motivation und des Selbstwertgefühles
Berufliche Wiedereingliederung
Verbesserung des Informationsstandes über die Krankheit
Mustertherapieplan Herr R, 58 Jahre, Verwaltungsangestellter
1. Woche
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Zeit |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
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8:00 |
Aufnahmeuntersuchung |
Labor |
Visite
der Gruppe |
Visite |
Visite
der Gruppe |
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8:30 |
Aufnahmeuntersuchung |
Langzeit-RR-Messung |
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9:00 |
Angehörigenberatung |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
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9:30 |
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Schulung
RR-Selbstmessung |
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10:00 |
EKG,
Echo |
Aufnahmegespräch
Psychologe |
Einführung: Autogenes
Training |
Ernährungsberatung
Gruppe |
Autogenes
Training |
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10:30 |
Ergometrie |
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Autogenes
Training |
Ernährungsberatung
Gruppe |
Autogenes
Training |
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11:00 |
|
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11:30 |
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12:00 |
Mittagessen |
Mittagessen |
Mittagessen |
Mittagessen |
Mittagessen |
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12:30 |
Pause |
Pause |
Pause |
Pause |
Pause |
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13:00 |
Chefarztvorstellung
für die Gruppe |
GT
KHK |
Sozialberater
Aufnahmegespräch |
GT
Hypertonie |
Ergotherapie |
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13:30 |
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GT
KHK |
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GT
Hypertonie |
Ergotherapie |
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14:00 |
Ernährungsberatung
Einzelgespräch |
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14:30 |
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15:00 |
Trainingstherapie,
Übungsgruppe |
Trainingstherapie,
Übungsgruppe |
Trainingstherapie,
Übungsgruppe |
Trainingstherapie,
Übungsgruppe |
Trainingstherapie,
Übungsgruppe |
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15:30 |
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Psychologe
Einzelgespräch |
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16:00 |
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Mustertherapieplan Herr R, 58 Jahre, Verwaltungsangestellter
2. Woche
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Zeit |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
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8:00 |
Visite
in der Gruppe |
Visite |
Visite
der Gruppe |
Visite |
Visite
der Gruppe |
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8:30 |
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9:00 |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
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9:30 |
Schulung
RR-Selbstmessung |
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Lehrküche |
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10:00 |
Autogenes
Training |
Ärztliche
Untersuchung |
Lehrküche |
Autogenes Training |
Autogenes Training |
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10:30 |
Autogenes Training |
evtl. Diagnostik |
Lehrküche |
Autogenes
Training |
Autogenes
Training |
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11:00 |
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Lehrküche |
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11:30 |
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Lehrküche |
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12:00 |
Mittagessen |
Mittagessen |
Mittagessen |
Mittagessen |
Mittagessen |
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12:30 |
Pause |
Pause |
Pause |
Pause |
Pause |
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13:00 |
GT
Fettstoffwechsel |
Ernährungsberatung
Gruppe |
GT
Stress |
Ernährungsberatung
Gruppe |
GT
Bewegung und KHK |
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13:30 |
GT
Fettstoffwechsel |
Ernährungsberatung
Gruppe |
GT
Stress |
Ernährungsberatung
Gruppe |
GT
Bewegung und KHK |
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14:00 |
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14:30 |
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|
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15:00 |
Trainingstherapie,
Übungsgruppe |
Trainingstherapie,
Übungsgruppe |
Trainingstherapie,
Übungsgruppe |
Trainingstherapie,
Übungsgruppe |
Trainingstherapie,
Übungsgruppe |
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15:30 |
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Psychologisches
Einzelgespräch |
|
Psychologisches
Einzelgespräch |
Sozialberatung
berufliche Reintegration |
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16:00 |
Angehörigenschulung |
Psychologisches
Einzelgespräch |
Ergotherapie |
Psychologisches
Einzelgespräch |
Sozialberatung
berufliche Reintegration |
Mustertherapieplan Herr R, 58 Jahre, Verwaltungsangestellter
3. Woche
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Zeit |
Montag |
Dienstag |
Mittwoch |
Donnerstag |
Freitag |
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8:00 |
Visite
in der Gruppe |
Visite |
Visite
der Gruppe |
Laborkontrolle |
Abschlußuntersuchung |
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8:30 |
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Ergometrie |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
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9:00 |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
|
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9:30 |
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Lehrküche |
|
|
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10:00 |
Autogenes Training |
Autogenes Training |
Lehrküche |
Stressbehandlung |
Autogenes
Training |
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10:30 |
Autogenes Training |
Autogenes Training |
Lehrküche |
Stressbehandlung |
Autogenes
Training |
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11:00 |
Trainingsgruppe |
Trainingsgruppe |
Lehrküche |
Trainingsgruppe |
Trainingsgruppe |
|
11:30 |
|
|
Lehrküche |
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12:00 |
Mittagessen |
Mittagessen |
Mittagessen |
Mittagessen |
Mittagessen |
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12:30 |
Pause |
Pause |
Pause |
Pause |
Pause |
|
13:00 |
GT
Herz und Psyche |
|
GT
KHK Behandlung |
Sozialberatung |
GT
Management der eigenen Erkrankung |
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13:30 |
GT
Herz und Psyche |
Feedback-Gruppe
mit dem
Team |
GT
KHK Behandlung |
Sozialberatung |
GT
Management der eigenen Erkrankung |
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14:00 |
Ernährungsberatung
Gruppe |
Feedback-Gruppe
mit dem
Team |
|
Ernährungsberatung
Abschlußgespräch |
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14:30 |
Ernährungsberatung
Gruppe |
Feedback-Gruppe
mit dem
Team |
|
Ernährungsberatung
Abschlußgespräch |
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15:00 |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
Ergometertraining |
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15:30 |
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Psychologisches
Einzelgespräch |
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16:00 |
Angehörigenschulung |
Psychologisches
Einzelgespräch |
Ergotherapie |
Abschlußgespräch
Psychologe |
Angehörigen
Abschlußgespräch |
Die Anforderungen an die medizinische Dokumentation
entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen der allgemeinen ärztlichen und
klinischen Praxis. Der Rehabilitationsverlauf wird lückenlos von Beginn bis
Ende der Maßnahmen in schriftlicher Form nach den fachspezifischen Standards
festgehalten einschl. aller Unterlagen
von intern und extern durchgeführten Untersuchungen.
Für Verlängerungsanträge werden soweit vorhanden die
Formulare der Kostenträger verwandt.
Nach abgeschlossener Rehabilitation erhalten der
Kostenträger und der behandelnde Arzt des Versicherten einen ärztlichen
Entlassungsbericht, der soweit vorgegeben auf den Formularsätzen des jeweiligen
Kostenträgers erstellt wird und den Festlegungen des VDR zum einheitlichen
Entlassungsbericht entspricht. Bei Bedarf können hier auch entsprechende
Formulare vereinbart werden. Eine Kopie dieses Berichtes geht ggf. an die
zuweisende Klinik.
Rehabilitationsziele, Rehabilitationsverlauf,
Rehabilitationsergebnisse und die Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben
(sozialmedizinische Beurteilung) werden im Entlassungsbericht beschrieben und
kritisch gewertet. Hiermit erhält der Kostenträger eine verbindliche Grundlage
für nachfolgende Behandlungen und Entscheidungen im Rentenverfahren oder zur
Gewährung berufsfördernder Leistungen. Alle zur Leistungsbeurteilung führenden
Gründe werden sorgfältig abgewogen, da sich im Einzelfall Konsequenzen ergeben
können, die die Biographie des Patienten nachhaltig beeinflussen.
Die ärztliche Leitung zeichnet für die Qualität der
ärztlichen Berichterstattung verantwortlich. Die Verschlüsselung der
medizinischen Diagnosen wird nach der ICD in der jeweils aktuellen Fasssung
sowie ergänzend mit Hilfe der internationalen Klassifikation der Schädigung,
Fähigkeitsstörungen und Beeinträchtigungen (ICIDH) vorgenommen, es sei denn daß
gesetzliche Bestimmungen oder verbindliche Vereinbarungen mit den Kostenträgern
etwas Anderes festlegen.
Dazu werden selbstverständlich alle modernen
Informationstechniken benutzt, und es ist ebenfalls geplant, solche
Informationstechniken, wie beispielsweise das Internet, für weitere
Informationen der Patienten unter Berücksichtigung des Datenschutzes auch nach
dem Abschluss der Maßnahme zu verwenden.
Das Rehabilitationszentrum wird sich an überregionalen
Qualitätssicherungs-maßnahmen der Rentenversicherer, der gesetzlichen
Krankenkassen und der DGPR beteiligen und katamnestische Untersuchungen
durchführen, um die eigene Qualität im Ergebnis zu dokumentieren, dazu gehören
Informationen über den Krankheitsverlauf und die Ergebnisse der beruflichen
Wiedereingliede-rung, über das erreichte Risikofaktorenprofil,
Medikamentenverbrauch, Arbeits-unfähigkeiten und die Notwendigkeit stationärer
Behandlungen.
Die Einrichtung Axel-Springer-Straße liegt örtlich
citynah an der Grenze zwischen Kreuzberg und dem Bezirk Mitte und mit einer
guten Verkehrsanbindung mit Bus und Bahn, wobei der jetzt nächstgelegene
U-Bahn-Haltepunkt U-Bahnhof Kochstraße ist mit einem Fußwegabstand von 10
Minuten. In der unmittelbaren Umgebung der Einrichtung sind Parkplätze
vorhanden. Unter der Voraussetzung einer Erreichbarkeit mit einem Anfahrtsweg
von 60 Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln würde im Prinzip das gesamte
Stadtgebiet der Stadt Berlin als Einzugsbereich zu werten sein. Die Bezirke
Tiergarten, Mitte, Friedrichshain, Kreuzberg gemeinsam haben eine Einwohnerzahl
von fast 1 Mio. Einwohnern.
Die
betriebliche Durchführung des Projektes "Zentrum für
ambulant/teilstationäre kardiologische Rehabilitation
Axel-Springer-Straße" soll durch eine Trägergesellschaft verwirklicht
werden, die als Gesellschafter die Gemeinschaftspraxis Meyerdierks / Rouwen
sowie die "Zentrum für ambulante Rehabilitation Berlin Gartenstraße GmbH
(ZaR GmbH)" ausweist.
Im
Gesellschaftsvertrag ist die Bildung eines wissenschaftlichen Beirates für das
ambulante Rehabilitationszentrum vereinbart.
Die ZaR GmbH
betreibt in der Gartenstraße/Berlin-Mitte das bundesweit größte
Rehabilitationszentrum auf dem Gebiet der ambulanten wohnortnahen
orthopädisch/traumatologischen und neurologischen Rehabilitation.
Das Zentrum
verfügt über 120 orthopädische und 40 neurologische Behandlungsplätze und ist
1994 als Modellvorhaben konzipiert worden, an dem alle Leistungsträger (BfA,
LVA, gesetzliche Krankenkassen, Berufsgenossenschaften) mitwirken. Dem
Versorgungsvertrag ist ebenfalls die Kassenärztliche Vereinigung Berlin
beigetreten.
Das
Modellvorhaben der ZaR GmbH wird seit Jahren wissenschaftlich begleitet. Durch
die Arbeitsergebnisse werden wesentliche Impulse für die zukünftige Ausprägung
der ambulanten wohnortnahen Rehabilitation in der Bundesrepublik erwartet.
Die Übernahme
der Trägerschaft für den Bereich der ambulanten kardiologischen Rehabilitation
stellt eine sinnvolle Ergänzung der bisherigen Tätigkeit der ZaR GmbH dar. Für
dieses Projekt kann auf die Erfahrungen aus der mehrjährigen Tätigkeit in der
Gartenstraße umfassend zurückgegriffen werden.
Die
Gemeinschaftspraxis Dr. Meyerdierks / Rouwen steht in einer engen Kooperation
mit den kardiologischen Universitätskliniken und herzchirurgischen Zentren
sowie mit den im Umfeld liegenden Krankenhäusern.
Die Praxis
besteht seit 1982 und wird seit dieser Zeit von Herrn Dr. Meyerdierks
betrieben, seit 1993 arbeitet Herr Dr. Meyerdierks mit Herrn Rouwen zusammen.
Beide sind Internisten mit der Teilgebietsbezeichnung "Kardiologie".
Herr Dr. Meyerdierks hat seine Ausbildung zunächst im Urban-Krankenhaus als
Anästhesist begonnen und die internistisch-kardiologische Ausbildung dann
vollständig im Krankenhaus Neukölln durchgeführt. Herr Rouwen hat seine gesamte
fachliche Ausbildung im Krankenhaus Neukölln absolviert.
Es besteht
ein informeller sogenannter "Kiez-Treff" für die Kooperation mit den
Kreuzberger Ärzten sämtlicher Fachgebiete, insbesondere den
allgemein-medizinischen internistischen Praxen der Umgebung.
Herr Rouwen
ist darüber hinaus Sprecher der niedergelassenen Kardiologen Berlins und
insofern besteht eine berufspolitische, aber auch enge fachliche Zusammenarbeit
mit allen niedergelassenen Kardiologen in der Stadt, einschließlich der
ambulanten Herzkatheter-Zentren.
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